Die Ausbildung all unserer Hunde baut auf einer guten Sozialisierung auf. Hierzu gehört, dass sie fremden Menschen gegenüber aufgeschlossen, sie mit Artgenossen verträglich und an Umweltgeräusche gewöhnt sind. Die Hunde sollten mit Alltagssituationen gut zu Recht kommen und keine größeren Verhaltensauffälligkeiten zeigen.

Zur allgemeinen Ausbildung der Hunde gehört neben der jeweiligen Rettungshundearbeit auch die Ausbildung im Grundgehorsam (Unterordnung), Gerätetraining und Detachieren.

 Egal ob beim Mantrailing, bei der Flächen- oder Trümmersuche, unsere Hunde werden während ihrer Arbeit als Suchhund nur positiv bestärkt. Ein junger Hund lernt so zuerst, dass diese „Opfer“ ein echtes Highlight sind. Nur diese Personen haben das beste Futter oder das Lieblingsspielzeug. Dadurch bekommt das Aufspüren dieser Personen für den Hund oberste Priorität. Gute Helfer sind für uns das A und O der Rettungshundeausbildung. Darum müssen bei uns auch die Menschen viel lernen, denn ein gutes „Opfer“ zu spielen will gelernt sein.

 Im zweiten Schritt kommt es auf ein gutes Mensch-Hund-Team an, denn nur zusammen sind sie stark. Der Hundeführer muss lernen seinen Hund zu lesen. Das heißt er muss erkennen können, wenn der Hund Witterung in der Nase hat, oder wenn er auf dem falschen Weg ist. Er muss sofort merken, wenn der Hund zögert oder vor Übermotivation etwas nicht sauber ausarbeitet. Der Flächen- und Trümmersuchhund muss sich auch in der Suche vom Hundeführer lenken und leiten lassen, wohin gegen der Personenspürhund in der Suche seinem Hundeführer die Richtung vorgibt.

 Damit unsere Hunde im Einsatz mit jeder Situation umgehen können, trainieren wir bei Tag und Nacht, Regen und Schnee, starkem Wind oder Hitze. Die Suchgebiete sind in ebenem oder unwegsamen steilen Gelände.

 Bereits ab dem Welpenalter werden die Hunde mit viel Spiel und Spaß auf ihre große Aufgabe als Lebensretter vorbereitet.